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Rasen mähen: Die besten Tipps und Tricks

Rasen mähen: Tipps und Tricks für das perfekte Ergebnis
Rasen schneiden - Rasen richtig trimmen
Rasenschnitt als Mulch verwenden

Rasenmähen ist eines der wichtigsten Aspekte, um einen sicherzustellen, dass der Garten gepflegt und ordentlich aussieht. Außerdem ist korrekt durchgeführtes Rasenmähen wichtig, für die Gesundheit des Rasens, damit Bewohner:innen nachhaltig Freude an ihrem Garten haben können. Genau das wissen viele Gartenliebhaber aber nicht und bemerken erst zu spät, dass beim Mähen der Rasenfläche einiges falsch gemacht werden kann.

Dieser Artikel erklärt, welcher Rasen für welche Nutzung ideal ist, wie das Gras gesund gehalten wird und was beim Mähen unbedingt beachtet werden sollte.

  • Wie oft gemäht werden sollte, hängt vom Rasentyp und der Jahreszeit ab. Generell gilt, dass im Frühjahr durchaus zwei- bis dreimal pro Woche gemäht werden kann. Im Sommer und Herbst reicht größtenteils einmal pro Woche und nach dem ersten Frost, sollte die Winterpause folgen.
  • Beim Rasenmähen kann sich an die Drittel-Regel gehalten werden. Diese besagt, dass der Rasen immer nur um ein Drittel der aktuellen Länge gekürzt werden sollte. Das hat vor allem den Grund, um die Halme schonender zu kürzen.
  • Bevor der Mäher tatsächlich angeschmissen wird, kann folgende Rasenmähen-Checkliste vorher überprüft werden: Sichergehen, dass der Rasen trocken ist, Rasenfläche von größeren Ästen und Laub befreien, den Mäher auf die richtige Schnitthöhe einstellen und Messer überprüfen und ggf. schärfen.

Wie häufig sollte Rasen gemäht werden?

Viele Gartenbesitzer stellen sich die Frage, wie oft sie nun eigentlich ihren Rasen mähen sollen. Das kommt letztlich auf den Rasentyp und die Jahreszeit an. Bei optimalen Wetterbedingungen, meist im Frühling, kann Gras kräftig wachsen und muss dann auch häufiger geschnitten werden. Auch das Saatgut spielt für die Schnitthäufigkeit eine Rolle.

Günstigeres Rasensaatgut wächst in der Regel etwa schneller als qualitativ hochwertigeres.

Für die Jahreszeiten gilt generell, dass im Frühjahr durchaus zwei- bis dreimal pro Woche gemäht werden kann. Im Sommer und Herbst kann auf einmal pro Woche heruntergefahren werden. Wenn der erste Frost kommt, sollte Winterpause gemacht werden.

JahreszeitHäufigkeit des Mähens
FrühjahrZwei- bis dreimal pro Woche
SommerEinmal pro Woche
HerbstEinmal pro Woche
WinterWinterpause
Häufigkeit des Rasenmähens nach Jahreszeiten

Das erste Rasenmähen der Saison

Beim ersten Rasenmähen nach dem Winter sollten unbedingt einige Dinge beachtet werden. So kann sichergegangen werden, dass der Rasen nicht direkt vor Saisonbeginn zu sehr belastet wird und eventuell beschädigt wird.

  1. Wetterbedingungen beachten: Nasser Rasen lässt sich nicht gleichmäßig mähen. Daher sollte der Rasen trocken sein, bevor er das erste Mal wieder gemäht wird. Außerdem sollte versucht werden erst dann den Rasen zu mähen, wenn die Temperaturen nicht mehr unter den Gefrierpunkt fallen. Sonst besteht die Gefahr, dass die frisch geschnittenen Grashalme beschädigt werden.
  2. Rasenfläche aufräumen: Vor dem ersten Rasenmähen sollte sämtliches Laub, Äste, o.ä. von der Rasenfläche entfernt werden. Am besten bietet sich hier an, mit einem Rechen einmal über die Fläche zu arbeiten.
  3. Rasenmäher richtig einstellen: Nach dem Winter, sollte der Rasen nicht zu kurz geschnitten werden. Eine gute erste Länge liegt bei rund vier Zentimetern.
  4. Mähreste entfernen: Die abgeschnittenen Grashalme, sofern es sich nicht um Mulchmähen handelt, sollten von der Rasenfläche entfernt werden. So bekommt das Gras genug Licht, um wachsen zu können.

Wann sollte am besten gemäht werden?

Beim Rasenmähen sollten mögliche Ruhestörungszeiten beachtet werden. In der Regel muss Lärmbelästigung zwischen 22:00 und 6:00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen vermieden werden. Das bedeutet: Hier am besten nicht den Rasen mähen, sofern die gute Nachbarschaft erhalten bleiben soll.

Die Temperatur ist ein weiterer entscheidender Faktor, wann gemäht werden sollte. Bei höheren Temperaturen sollte der Rasen nicht in der prallen Mittagssonne gemäht werden. Frisch geschnittene Grashalme sind anfälliger dafür, schnell zu vertrocknen oder gar zu verbrennen. Generell gilt also: Es sollte trocken, aber auf keinen Fall zu heiß sein.

Die richtige Rasenlänge: Die Drei-Drittel-Regel

Wie hoch sollte das Gras im Garten sein? Gibt es eine korrekte Rasenlänge? Die Antworten zu diesen Fragen hängen natürlich von persönlicher Präferenz aber auch vom Saatgut ab. Generell gilt jedoch die Drittel-Regel beim Mähen. Diese besagt, dass der Rasen immer nur um ein Drittel der aktuellen Länge gekürzt werden sollte.

Das hat vor allem den Grund, dass wenn der Rasen mal länger nicht gemäht wurde, nicht zu schnell zu kurz geschnitten werden soll. Das kostet den Grashalmen sehr viel Energie und kann somit dazu führen, dass das Gras schwächer wird, anfälliger für Unkraut und keine weiteren Triebe mehr bildet.

Die verschiedenen Rasentypen

Neben der Drei-Drittel-Regel gibt es fünf geläufige Rasentypen, für die alle eine andere Rasenlänge empfohlen wird:

RasenartIdeale RasenlängeWie oft muss gemäht werden?
BlumenwieseKeineEin- bis zweimal im Jahr
Kräuterrasen6-10 cmSechs- bis zehnmal im Jahr
Zierrasen1,5-2,5 cmZweimal pro Woche
Schattenrasen4-5 cmEinmal pro Woche
Gebrauchsrasen3-4 cmEinmal pro Woche
Rasenarten, Längen und Häufigkeit des Rasen Mähens im Überblick

Blumenwiese: Der Vorteil von Blumenwiesen liegt vor allem darin, dass sie nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht und nicht gedüngt werden müssen. Wenn gemäht wird, sollte das Schnittmaterial einige Tage liegenbleiben, so können Samen abfallen und die Pflanzen sich vermehren.

Kräuterrasen: Im Saatgut eines Kräuterrasens befinden sich Blütenstauden und Kräuter, die den Rasen als solchen widerstandsfähiger machen. Ein Kräuterrasen benötigt anfangs zwar viel Wasser, ist langfristig gesehen, aber pflegeleichter, da er nur ein paar Mal im Jahr gemäht werden muss.

Zierrasen: Ein Zierrasen, auch englischer Rasen genannt, gilt als anspruchsvollster Rasentyp. Die Grashalme eines Zierrasens sind überaus empfindlich, daher sollten sie nicht überlastet werden. Das kann schnell mit Kindern oder Haustieren der Fall sein.

Schattenrasen: Dieses Saatgut eignet sich vorwiegend für schattige Orte, daher stammt auch der Namen des Rasens. Bei der Saatgutmischung wurden Grasarten zusammengefügt, die auch mit wenig Licht gut wachsen können, ohne von Moos eingenommen zu werden.

Gebrauchsrasen: Der geläufigste Rasentyp ist der Gebrauchsrasen. Anders als der Zierrasen ist der Gebrauchsrasen robuster und kann normal benutzt werden. Nicht ganz so ästhetisch wie der Zierrasen überzeugt der Gebrauchsrasen, aber mit seiner pflegeleichten Art.

Den richtigen Rasenmäher finden

Einen passenden Rasenmäher auszuwählen, kann schnell einschüchternd werden. Inzwischen gibt es dutzende Geräte mit verschiedenen Motoren, Messerwerken, Treibstoffen… Die Liste ist lang. Bei der Auswahl eines Rasenmähers sollte aber vor allem auf drei wichtige Aspekte geachtet werden: Schnittbreite, Rasenmäher-Typ und Mähwerkzeug.

  1. Schnittbreite: Die Schnittbreite, also die Breite des Schneidewerks, bestimmt im Grunde, wie lange das Rasen mähen dauert. Daher ist es hier ratsam, vor Anschaffung eines Mähers, die Größe der Rasenfläche zu bestimmen. Es gilt jedoch auch: Je breiter das Schneidewerk eines Rasenmähers, desto teurer.
RasenflächeSchnittbreite
< 100 m²30 cm
100 – 500 m²30 – 40 cm
> 100 m²> 40 cm
Schnittbreiten von Rasenmähern nach Rasenflächen
  1. Rasenmäher-Typ: Bei Rasenmäher-Typen kann zwischen elektrisch angetriebenen Mähern und denen mit Benzinmotor unterscheiden. Elektrische Mäher sind in der Anwendung leise und sind daher gut geeignet für dicht bewohnte Gegenden. Um beim Rangieren nicht durch ein Kabel gestört zu werden, kann auf Mäher, die mit einem Akku betrieben werden, zurückgegriffen werden.
  2. Mähwerkzeug Sichel-, Mulch-, Spindel- oder Balkenmäher – was ist die richtige Wahl? Mit dem horizontal rotierenden Messer schneidet ein Sichelmäher auch nasses oder hohes Gras. Der Mulchmäher geht noch einen Schritt weiter, mit seinem Messer, welches so entworfen wurde, dass das Gras mehrmals zerschnitten wird. So kann es direkt, als Mulch benutzt werden. Spindelmäher sind generell sogenannte Handschiebmäher. Durch ihr Messerwerk mähen sie Rasen am ordentlichsten und werden daher vor allem für Zierrasen benutzt. Balkenmäher werden häufig auf dem Land benutzt, da sie durch ihre Doppelmessermähbalken gut durch Getreide oder auch feineres Gehölz mähen können.

Welche Vorteile hat ein Spindelmäher?

Der Spindelmäher ist in seiner Anwendung ziemlich anstrengend und zeitaufwendig, da er in der Regel mit eigener Kraft geschoben werden muss. Dennoch bietet der Spindelmäher folgende Vorteile:

  • Sauberer Schnitt
  • Gras ist durch die Schnittart robuster
  • Ästhetisches Gesamtbild

Wer also einen Zierrasen hegen und pflegen will, für den ist ein Spindelmäher durchaus die richtige Wahl.

Wartung und Pflege des Rasenmähers

Damit der Rasenmäher nicht schon nach kurzer Zeit ausgetauscht werden muss oder die Grashalme unnötig beschädigt werden, sollte dieser korrekt gewartet und gepflegt werden. Wichtig ist dabei Folgendes:

  • Messer schärfen: Damit der Rasenmäher das Gras vernünftig schneidet und die Halme nicht beschädigt, sollten die Messer unbedingt geschärft werden. Als Richtlinie gilt hier nach 20 – 25 Einsatzstunden und vor Saisonbeginn zu schärfen.
  • Messer austauschen: Manchmal können die Messer beschädigt sein, daher sollten diese bei Saisonbeginn, oder auch vor jedem Einsatz, kurz geprüft werden. Bei Schäden können die Messer im Fachhandel ausgetauscht werden.
  • Messer säubern: Die Messer sollten regelmäßig nach Verunreinigungen überprüft und von diesen befreit werden.

Beim Umgang mit den Messern des Rasenmähers ist Vorsicht geboten. Bedeutet: Akku entfernen, Zündkerzenstecker ziehen oder Stecker ziehen.

Wie wird richtig gemäht?

Bevor der Mäher tatsächlich angeschmissen wird, kann folgende Rasenmähen-Checkliste vorher überprüft werden:

  • Sichergehen, dass der Rasen trocken ist
  • Rasenfläche von größeren Ästen und Laub befreien
  • Den Mäher auf die richtige Schnitthöhe einstellen
  • Messer überprüfen und ggf. schärfen

Beim Mähen selbst sollte bei Hängen stets von links nach rechts gemäht werden, statt hoch und runter. Das Resultat sind gleichmäßigere Bahnen und weniger Kraftaufwand.

Wenn im Garten Wildtiere leben, sollte außerdem von innen nach außen gemäht werden, damit Fluchtmöglichkeiten nicht eingeschränkt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, kann von außen nach innen gemäht werden, um eine bessere Übersicht zu behalten und zu vermeiden, mehrmals über frisch geschnittene Flächen zu laufen.

Mulchmähen – was ist das?

Mit dem sogenannten Mulchmähen lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Der Rasen wird durch die speziellen Messer so zerkleinert, dass die abgeschnittenen Halme danach wieder auf den Rasen fallen, um als Mulch zu dienen. Damit muss im Anschluss der Rasenschnitt auch nicht mehr entsorgt werden. Der Rasen bekommt seine Nährstoffe und es entsteht weniger Arbeitsaufwand.

Rasenschnitte entsorgen, wohin mit dem Rasenschnitt nach dem Mähen?

Sollte der Rasen mit einem Mäher mit Fangkorb genutzt werden, muss im Anschluss der Rasenschnitt entsorgt werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Im Bioabfall entsorgen, kompostieren oder beim Wertstoffhof entsorgen.

Die Profis mähen lassen

Rasenmähen ist eine nicht unaufwändige Tätigkeit, bei der auch viel falsch gemacht werden kann. Bei falscher Ausführung kann das Gras nachhaltig geschädigt werden, was zu noch mehr Arbeit und Frust führt. Wenn das Rasenmähen also nicht eine versteckte Leidenschaft ist, kann es sich durchaus lohnen qualifizierte Dienstleister:innen für die Gartenarbeit zu engagieren. So kann sichergegangen werden, dass der Rasen vorschriftsgemäß und ordentlich instand gehalten wird.

Rasenmähen & Düngen

Sollte der Rasenschnitt nicht als Mulch gebraucht werden, sollte dem Gras zusätzlich Nährstoffe gegeben werden. Vor allem nach dem Mähen ist dies wichtig, da die Halme durch die fehlenden Nährstoffe ihr Grün verlieren können und schwächer nachwachsen. Das kann zu braunem und löchrigem Rasen führen – etwas, was lieber vermieden wird. Nach dem Mähen sollten jedoch mindestens 24 bis 48 Stunden mit dem Düngen gewartet werden, damit sich die Halme etwas erholen können.

Fazit

Beim Rasenmähen kann tatsächlich viel falsch gemacht werden, was zu beschädigten Halmen führen kann und braunen Stellen im Garten. Eine richtige Pflege ist daher ungemein wichtig, wenn der Garten weiterhin viel Freude bringen soll. Bevor Gras gesät wird, sollten sich Bewohner:innen vorher überlegen, wie sie den Garten nutzen möchten. Basierend auf dem Saatgut kann dann im nächsten Schritt der richtige Mäher angeschafft werden und ein Mäh-Rhythmus, der zum Rasentyp passt. Sollte keine Zeit für die korrekte Pflege für den Rasen nicht vorhanden sein, kann stets auf Dienstleister:innen zurückgegriffen werden. So kann der Garten und vor allem das Gras zwischen den Zehen im Sommer stress- und sorgenfrei genossen werden.

FAQs

Autor

Felix Ritschel

Felix Ritschel ist ein erfahrener Experte im Bereich der Immobilienwirtschaft. Durch seine Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Immobilienbrachen bringt Felix fundiertes Wissen und praktische Erfahrungen ein.

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